
„Dieser Auftritt war mehr als peinlich“, wetterte FSC-Coach Walter Zöttl nach den beiden verlorenen Bundesliga-Matches gegen Rohrbach und Inzersdorf. Unzufrieden war er aber weniger auf Grund der sportlichen Leistung seines Teams: „Ärgerlich war das lustlose Auftreten der Burschen.“
Viel war nicht von der Qualität der Welser Faustballer zu sehen. Gegen Tabellenführer Rohrbach konnten die Welser zwar über weite Strecken mit den Mühlviertlern mithalten, die entscheidenden Punkte verbuchte aber meist der Gegner. Zwar gelang den Welsern ein Satzgewinn, dennoch entschied Rohrbach die Partie mit 3:1 klar für sich. Match zwei gegen Gastgeber Inzersdorfer lief danach völlig an den Messestädtern vorbei. Zahlreichen Fehlern in Abwehr und Zuspiel folgten fehlerhafte Angriffe. Die Welser schienen dabei ohne die nötige Motivation ans Werk zu gehen. „So kann man nicht gewinnen, es war irgendwie der Wurm drinnen“, ist auch Abwehrspieler Stefan Wiespointner enttäuscht. Nach der klaren 0:3-Niederlage gegen Inzersdorf bleiben die Welser zwar weiterhin auf dem dritten Tabellenrang, doch der Abstand zu den Verfolgern verringert sich. „Absteigen können wir nicht mehr, dennoch wollen wir nicht ins Mittelfeld abrutschen“, sagt Wiespointner. Kommenden Sonntag (10.30 Uhr) treten die Welser in Kremsmünster gegen Perg und Kremsmünster an.